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"Everlasting Epathy"
Aus Skåne, genauer Ystad kommt
dieses erfrischende Doommonster über die Ostsee zu bzw. über uns.
HORNS OF ANGUISH sind aus den Überresten von GRANDMA’S VOMIT (Bon Appetit!)
entstanden, um eine sehr organische
Substanz aus BLACK SABBATH (wie auch nicht?!), Death Doom und ganz milden
Post-Metal Einflüssen im Stil relaxter ISIS
oder Mastodon Stücke aufzufahren. Womit klar ist, dass das 3-Track Promo, die
24-Minuten Marke nur sehr schleppend, aber
spielend nimmt.
Ich versuch’s mal kurz zu machen, da das Gestammel von corigen Growls, ...einer
auf Death Doom – Komplexität heruntergedimmten
CULT OF LUNA –Version oder ...doomigem Noisecore ohne Noise, …traumschönen Leads
in der Schnittmenge von MY DYING BRIDE
und SYRAH etc. 1.) wohl kaum jemandem weiterhilft und 2.) freundlicherweise und
ohnehin alle drei Stücke der Promo-CD auf myspace
bereitliegen. Und sagt ein Lied nicht mehr als 1000 Worte?
Wer’s noch freundlicher mag: Alle Tracks (und auch die des ersten Demos) stehen
zum Download auf der Homepage bereit. Im Übrigen
hat man bei HoA nicht nur etwas mehr Stil in Sachen Bandnamen entwickelt; auch
musikalisch hat sich etwas getan. Erstens hat man
die corigen Elemente reduziert (so findet sich sehr hardcoriges Geschrammel wie
„Pupil“ des Demos von 2006 nicht mehr. --- Tack så
mycket!), und zweitens geht die Entwicklung offenbar mehr und sehr in Richtung
einer eigenen Nische. Wie gesagt: leicht sludgy,
minimal experimenteller Death Doom. Ideal zum chillen.
Es soll ja Leute geben, denen die Truppe aus Umeå zu experimentell, konstruiert
und verkopft ist. Die könnten an dieser räudigeren und
simpleren Variante ihre finstere Freude haben, die mehr metallische
Ursprünglichkeit verbreitet. Wer auf Doom steht, sollte unbedingt
das Zeug runterladen oder sich die Zeit auf myspace nehmen. Ich bin begeistert
und vergebe inkl. Nachwuchs-Bonus 9 stramme Punkte.
Review by Dirk-Bengt
Burn Your Ears Webzine
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